Praktikum in der Modeagentur: Die Kollektionen kommen…

24. Januar 2011 um 7:26 am Uhr

Jetzt ist es soweit: Fast täglich werden die neuen Kollektionen von dem Pöstler bei uns abgegeben. Für mich ist es das Erste mal, dass ich auch diese Seite einer Modeagentur miterlebe; die Zeit kurz vor dem Saisonbeginn. In wenigen Tagen beginnt die neue Modesaison, sehen wir die neusten Modetrends für den Herbst und Winter 2011/2012. Das ist spannend, weil das noch niemand sehen kann. Nur unsere Kunden und wir wissen bald wie die neue Mode Herbst/Winter 2011/2012 aussehen wird, welche Farbe, welche Schnitte, welche Materialien.

Bis jetzt habe ich schon mitbekommen, wie es während der Saison ist und nach der Saison. Ich bin sehr froh, dass ich nun auch noch diesen Einblick erhalten darf. Da ich so den gesamten Ablauf in einer Modeagentur kennen lernen kann.

Es ist extrem spannend aber auch stressig im Moment. Wie schon erwähnt kommen laufend die neuen Kollektionen zu uns in den Showroom. Als erstes muss man die Kollektion auspacken, was ziemlich schnell gehen sollte. Danach kontrolliert man, ob auch wirklich alles geliefert wurde, was auf dem Lieferschein steht. Je nach Kollektion muss man dann auch noch alle Kleidungsstücke mit dem Einkaufs- sowie Verkaufspreis versehen. Zum Schluss muss die ganze Kollektion ein schönes Bild ergeben. Ich durfte bereits eine Kollektion selber herrichten, was mir sehr gut gefallen hat.

Die Zeit vergeht momentan wie im Flug und obwohl es etwas stressiger als sonst ist, gefällt mir das Vorbereiten auf die Saison unheimlich gut. Mir gefällt besonders, dass immer etwas läuft, die neuen Kollektionen zu sehen sind, das Arrangieren der Kleider und Accessoires, das Einrichten des Showrooms. Das alles ist sehr kreativ und macht viel Spass.

Und ich freue mich täglich die neuen Kollektionen anzuschauen und herzurichten.

Materialkunde

10. Januar 2011 um 9:13 am Uhr

Da ich aus einer völlig anderen Branche komme, kenne ich mich mit Textilien nicht besonders gut aus. Da es auch vorkommen kann, das mich gewisse Kunden fragen, „Was ist den das für ein Material?“ oder „Wie pflegeleicht ist denn dieser Stoff?“ muss ich mir ein gewisses Grundwissen über die Textilien einholen. Ich denke es ist wichtig, dass man sich in der Modebranche auch mit den Materialien gut auskennt. Ich möchte auch, dass ich den Kunden Auskunft geben kann und nicht immer alles nachschauen oder nachfragen muss.

Auf jeden Fall bin ich jetzt immer wieder etwas Materialkunde am büffeln. 🙂 Im Internet findet man sehr viele Informationen zu den verschiedenen Fasern. Eine gute Internetseite ist zum Beispiel: www.masche24.de. Aber auch auf Wikipedia findet man einige hilfreiche Angaben.

Ich merke auch im Alltag, wie hilfreich es ist, wenn man sich bei den Textilien etwas auskennt. Nur schon beim Shoppen. Man kann plötzlich nachvollziehen, wieso ein Kleid vielleicht etwas teurer ist als ein anderes. Ich ertappe mich neuerdings immer wieder, wie ich auf die Etiketten der Kleider schaue, nur um zu sehen was es für ein Material ist.

Pro – Aktivität

5. Januar 2011 um 8:01 am Uhr

Zur Zeit lese ich gerade das Buch „Die 7 Wege zur Effektivität“ von Stephen R. Covey. Ein Kapitel dieses Buches, behandelt das Thema Pro-Aktivität. Mit Pro-Aktivität meint der Autor, dass jeder Mensch für sein Leben selbst verantwortlich ist. Ich bin ebenfalls dieser Meinung. Wir gestalten unser Leben selbst.

Pro-Aktivität ist ein Prinzip, das von  Viktor Frankl am eindrücklichsten beschrieben wurde. Entstanden ist dieses Prinzip, als er im Konzentrationslager war. Ihm wurde in dieser schwierigen Situation bewusst, dass er immer in seinem Inneren selbst entscheiden kann, wie sich etwas auf ihn auswirkt. Inmitten seiner furchtbaren Erfahrungen projizierte Viktor Frankl sich selbst in andere Umgebungen. Er wurde für viele Menschen in seinem Umfeld zur Inspiration.

Ein Beispiel für Pro-Aktivität:
Manchmal lassen wir uns schnell durch Bedingungen beeinflussen, wie z.B. bei schlechtem Wetter geht es uns auch noch schlechter. Pro-Aktive Menschen tragen ihr eigenes Wetter in sich. Schlechtes Wetter wirkt sich nicht auf ihre Laune aus. Und das wirkt sich wie folgt praktisch aus: Wenn ich ein Gartenfest plane und es dann anfängt zu regnen, dann sollte die schlechte Laune nicht aufkommen, sondern man sollte bereits schon einen Plan B haben. Statt also sich den Tag vermiesen zu lassen, ziehe ich mit der Festgruppe in den Keller oder spanne ein Gartenzelt auf. An diese Massnahmen hatte ich, wenn ich pro-aktiv bin, bereits bei der Planung gedacht.

Ich denke es ist spannend, sich mal darauf zu achten, wie oft man selbst Pro-Aktiv handelt im Leben.

Wirklich effizientes Arbeiten und Planen sollte immer ein pro-aktive Planung sein. Das ist die wichtigsten der 7 Eigenschaften, die in diesem Buch beschrieben werden.