Modeagentur sue unterstützt co-working im Betahaus Zürich.

Angefangen hat es mit einem Zeitungsbericht in der FAZ, den ich gelesen hatte. Daraufhin flog ich nach Berlin und ging ins Betahaus. Ich wollte wissen, was co-working ist und wie das aussieht. Ausserdem gefiel mir der Name Betahaus. Das klang irgendwie so vielversprechend wie Bauhaus dachte ich.
Schnell habe ich die Strasse in Kreuzberg gefunden, in der das Betahaus sein sollte. Zwar habe ich nie dort gelebt, aber als ex-Berliner fühle ich mich schnell daheim. Ich stand nun in der Strasse, aber ich kannte die Hausnummer nicht, denn die wurde im Zeitungsartikel nicht genannt. Und nach co-working oder Betahaus zu fragen brachte nichts, denn niemand wusste, was ich meinte. Nur der Postbote, der wusste es. Entgegen dem, was Sie vielleicht jetzt denken, ist das kein schlechtes Zeichen wegen eventuell mangelnder Organisation des Betahauses Berlin, sondern ein gutes Zeichen. Der Grund ist, dass offenbar schon über etwas berichtet und gesprochen wird, was noch gar nicht richtig da ist. Das Betahaus Berlin war im Aufbau, nur eine kleine Gruppe von Leuten wusste davon. In derselben Woche fand die Eröffnungsparty des Betahauses statt, die ohne jede Werbekampagne voll ausgebucht war.
Der Mitbegründer Christoph Fahle sagte, dass das alles über Twitter ging, richtig schnell und ohne Kraftanstrengung. Das war für mich eine weiteres Zeichen, dass das Betahaus eine gute Idee war. Ich hatte langsam die Hoffnung, dass das Betahaus für etwas wirklich neuartiges stehen könnte. Ich habe dann selber dort auch gearbeitet und später eine kleine Marktbefragung an 15 Co-workern im Betahaus durchgeführt, die ich dann dem Team Betahaus vorgestellt habe. Es war recht aufschlussreich auch bei einer so geringen Anzahl an Interviews. Ich wollte wenigstens ein besseres Bild davon bekommen, was co-working eigentlich ist. Wir als Agentur finden das Konzept unterstüztungswert und sehen es als ein Zeichen neuer Möglichkeiten. Es widerspiegelt auch etwas von unserer Abneigung gegen die klassischen Wege des Arbeitens und der Werbung, wo oft mit Druck, Kraft und Geld Erfolg erzielt werden kann. Für uns ist das die alte Welt, die Welt der machtbessenen Männer und Frauen mit den entsprechenden Kollateralschäden an Tier, Umwelt und Mensch. Wenn wir uns was wünschen dürfen, dann ist es, dass das Betahaus nicht so sein soll. Co-working ist nicht Konkurrenz, sondern Ergänzung. Aber das Betahaus steht am Anfang und die Geschichte wird gerade erst geschrieben.

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Ein Gedanke zu „Modeagentur sue unterstützt co-working im Betahaus Zürich.

  1. Alpenrose

    Wohne in New York une bin Heimwehschweizerin. Wann wird ein Betahaus in der Schweiz eroeffnet? Co-working ist hier in USA schon laengst bekannt, und es wuerde mich freuen, wenn ich diese Moeglichkeit auch in Zuerich haette wenn ich wieder mal in der Schweiz bin. Keep me posted!

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