Archiv für den Monat: Februar 2011

Frühjahr Kollektion Transit Schweiz

Die Modeagentur sue vet AG zeigt Ihnen hier das Video der Modenschau zur Kollektion Transit par SUCH Frühjahr 2011. Viel Spass.

http://www.youtube.com/watch?v=nieA2Af5VPI

Falls wir Ihr Interesse geweckt haben, melden Sie sich bitte bei der Modeagentur sue vet in Zürich, Tel. 043 2994050.

Die Frühjahr 2011 TANDEM Kollektion in der Schweiz

Wir freuen uns, Ihnen die Modenschau der Kollektion TANDEM Frühjahr 2011 zu zeigen. TANDEM hat sich bei uns i der Modeagentur sue vet AG sehr gut entwickelt. Es gab aber zuvor auch Saisons in denen es schwieriger war. Aber seit einiger Zeit hat TANDEM im Design wieder zugelegt und seine Identität wieder neu definiert, so dass der Kunde wieder richtig Freude hat. Schauen Sie sich das Video an:

http://www.youtube.com/watch?v=jZ6q8AOOST8

Mode, Kunden und die Generationsfrage

In Amerika wird zur zeit sehr viel über die Rezession gesprochen und wie dadurch das Einkaufsverhalten in der Mode beeinflusst wird. Insbesondere werden die 3 Generationen untersucht: Die sogenannten Millennials, die Baby Boomer und die Generation X.

Mit Millennials sind die 18-29 jährigen gemeint, die in den USA zu 15% arbeitslos und zum Teil verschuldet sind (das vor allem wegen der teuren Ausbildung, die bei uns fast gratis ist). Ausgerechnet die Millennials sollen die Kaufkraft der Zukunft sein. Oder besser gesagt: Wie müssen sich Retailer auf diese Generation einstellen, die zwar nicht viel Geld haben, aber trotzdem technisch sehr versiert sind und mit ihren Handys die besten Preise aufstöbern können. Die notwendige Zeit dazu haben sie ja offenbar.

Das meiste Wachstum in der Mode ist immer noch mit der Generation X zu erwirtschaften, die in den USA zu 8.4% arbeitslos sind und de Gruppe der 30-49 jährigen umfasst. Die Generation der Baby Boomer ist zu 7.5% arbeitslos und umfasst die 50-64 jährigen, die eventuell wegen der Finanzkrise den Rentenantritt verschieben müssen in den USA.

Das alles ist in der Schweiz nicht so und in Europa auch nicht ganz so gravierend wie in den USA. Für die Anbieter der billigen Mode (wobei das Wort Mode dann gar nicht mehr zutrifft) wird es härter werden der Millennials etwas anzubieten. Der Konkurrenzkampf wird grösser. Beispiel: Zara hat gerade Bilder für ihre T Shirts von jungen Bloggern gestohlen, vermutlich um Kosten zu sparen (siehe Tagesanzeiger vom 17.2.2011). Dabei haben sie das zum wiederholten Male getan und zwar praktisch bei ihren eignen Kunden, denn die jungen Mädchen kaufen vermutlich selber Zara oder H&M.

Was können wir aus dieser Entwicklung lernen:
Erziehung zur Qualität und Nachhaltigkeit in der Mode statt instant gratification. Wäre doch mal ein Versuch Wert.

Fragen wir uns, ob wir Änderungen im Kaufverhalten feststellen, die Kunden besser informiert sind oder nicht.
Brauchen wir technische Neuerungen für neue Kundensegmente und lohnen sich die?

Fragen wir uns, welche Generation wir als Kunden im Laden antreffen und welche wir wollen. Und fragen wir uns auch, wie wir neue Kunden aus der Generation der Millennials bekommen können.

Fragen wir uns auch, ob wir mit unseren Kunden alt werden oder nicht.

Kann es die Aufgabe der Retailer, Boutiquen und Modehäuser sein auch zu mehr Qualität und Design in der Mode zu erziehen oder gilt Hauptsache Umsatz? Ist die persönliche kompetente Beratung eine Dienstleistung, die uns von allen anderen Anbietern in Mode unterscheidet?

Beispiel: Wir haben es z.B. so geregelt, dass neben der sehr hochwertigen Linie (Modelabel hoss-intropia) eine andere im Spirit vergleichbare Linie angeboten wird, die günstiger ist (Modelabel yerse). So kann der Kunde dort eingeführt werden und dann später auf die andere Linie übergehen, da der höhere Preis dieser Linie sich durch Beständigkeit, bessere Qualität und noch besseres Design rechtfertigen lässt.

Kollektion Hoss Intropia Herbst Winter 2011/2012: Erste Fotos

Mit Spannung haben wir sie erwartet und seit heute haben wir sie: Die ersten Fotos der Hoss Intropia Herbst und Winterkollektion 2011 und 2012. So viel Stimmung ist in diesen Bilder. Kommen Sie vorbei und schauen Sie sich die Kollektion Hoss Intropia am besten selber vor Ort im Show Room der Modeagentur sue-vet AG in Zürich an. Sie erreichen uns per Telefon: +41 43 2994050. Wir freuen uns auf Ihren Besuch im Show Room.

Wer macht den Modetrend? Designer, Einkäufer, Boutiquen oder wer?

Die Aufgabe der Boutiquen und führenden Modehäuser zu definieren ist nicht ganz einfach. Verkaufen Sie, beraten sie, setzen sie Modetrends oder alles zusammen? Aber darin besteht der Reiz, den sonst könnte es ja jeder. Nehmen wir das Beispiel Dolce und Gabbana, die ja als Designer an sich schon den Modetrend stark beeinflussen. Sie haben sich entschlossen mehr Mut in die Modewelt zu bringen und gehen mit gutem Beispiel voran. In ihre Boutiquen kommen jetzt neue unbekannte Designer mit ihrer Kollektion. Die erste Hälfe der Order bestimmen die Einkäufer von D&G, die zweite Hälfe der Order bestimmen die Designer selber, um auch Kollektionstele zu Geltung zu bringen, die sie für wichtig halten. Ethik und Ästhetik heisst ihr Motto. Sie sind dabei nicht als Coaches für eine bessere Modewelt unterwegs sondern geben neuen Designerin einfach eine Möglichkeit gesehen und gekauft zu werden. Ein einzigartiger Stil der Modedesigner ist das einzige Kriterium für die Aufnahme in diese Aktion. Und den braucht es ohnehin, um in der Modebranche erfolgreich zu sein. Einkäufer zu sein ist daher auch sehr wichtige Aufgabe, da er/sie bestimmt, was das Publikum sehen wird. Am Anfang war es auch für D&G sehr schwierig und Einkäufer hätten darin falsch gelegen, dass Frau niemals lange Stretchkleider tragen würden, die D&G damals machte. Boutique, Einkäufer und Designer bestimmen alle die Modewelt auf die eine oder die andere Art. Neues zu wagen ist auch hier wichtig, damit die Modewelt leben kann. Entdecken tun Dolce und Gabbana die neuen Designer offenbar online, weil es schneller und einfacher geht. Der Einkäufer geht dann vor Ort auf die Messe. Wenn das so stimmt, dann würde das heissen, dass junge Modedesigner einen exzellente Webauftritt brauchen neben dem aussergewöhnlichen Modedesign. Was man braucht, um im Internet gefunden zu werden ist übrigens ein ganz anderes Thema. Falls Sie dazu fragen haben, senden Sie uns eine e-mail und fragen nach.

Was wir in der Mode von Starbucks lernen können

Ich möchte nicht falsch verstanden werden, darum möchte ich klarstellen, dass ich eigentlich anfangs gar keinen Grund gesehen habe, warum es Starbucks braucht. Howard Schwarz, der Starbucks als CEO leitet und es zu dem gemacht hat was es ist, hat sich ursprünglich von den Italienischen Baristas und den unabhängigen kleine Coffeshops beeindrucken lassen, diese Idee aufgegriffen und abgewandelt auf grossen Massstab aufgebaut. Als sie zu gross wurden und zu schnell wuchsen, gab es Widerstand, Umsatzverlust und Verlust des Images. Howard Schulz und sein Team haben den Turnaround aber geschafft und Starbucks wieder attraktiv gemacht. Aus dieser ganzen Geschichte können wir folgende 5 Punkte lernen und vielleicht in anderen Gebieten wie Mode, Modeboutiquen und Modedesign anwenden:

1. Kundenservice ist alles: Erweitern Sie Ihre Auswahl und gewinnen Sie dadurch mehr Kundenzufriedenheit und Kundenfreude. Das ist keine einfache Aufgabe und bracht gute Überlegung, denn die Hersteller der Modelabel verlangen oft ein Orderminimum.

2. Verbessern und erneuern Sie fortlaufend. Kunden sind bereit einen hohen Premiumpreis für eine gute Atmosphäre, gute Umgebung, gute und ansprechende Einrichtung und eine Menge Extras wie z.B. gratis Internet zu zahlen.

3. Hören Sie auf Ihre Kunden, Kundenkommentare und Kritik. Daraus entwickeln Sie für Ihr Geschäft neue Ideen, Produkte und Dienstleitungen.

4. Haben Sie keine Angst davor ein Kehrwende zu machen, wenn etwas nicht gut geht und nicht mehr mit den Grundwerten Ihres Geschäftes zu tun hat.

5. Tuen Sie Gutes: Was Wertigkeit, Haltbarkeit und Qualität der Mode, Umweltschutz, Arbeitsbedingung der Modeproduzenten, lokale Produktion und Verarbeitung der Mode, Tradition anbelangt, so unterstützen Sie diese. Das muss nicht heissen, dass Ihr ganzes Sortiment so ausgerichtet sein muss, aber hier und dort kann sinnvoll und glaubwürdig dieser Weg beschritten werden. Das gibt Ihnen gegenüber den Kunden auch brauchbaren Gesprächsstoff.

Was Sie von diesen Punkten für Ihr Modegeschäft, Modeboutique oder Modedesign übernehmen können, ist Ihnen überlassen. Diese Punkte können Ihnen vielleicht ein paar Anregungen geben. Versuchen wir ein Beispiel: Die Modeboutique zeichnet sich aus durch eine Vorreiterrolle an Lifestyle und Trends. Dort findet man eine gute Auswahl, die tragbar und besonders ist. Jedes Mal, wenn ich in dieser Modeboutique kaufe, erhalte und erlebe ich mehr als nur diesen Kauf. Es bleibt etwas zurück, was mir ein gutes Gefühl gibt. Ausserdem unterstützt diese Modeboutique gute Labels mit Tradition, lokaler Produktion, und ich weiss, wenn ich dort was kaufe, dann habe ich und tue ich etwas Gutes. Das was ich mehr zahle als bei den anderen Läden, das ist es mir Wert. Wie ich in einem anderen Blog Post beschrieben habe sind die Kunden heutzutage besser informiert, besser verbunden durch social media, wobei das sehr vom Zielpublikum abhängt. Selbst grosse Markennamen können es sich nicht mehr leisten, dass eine Kette im Glied ihres Produktes nicht den Erwartungen der Kunden entspricht. Vielleicht stellen Sie ja in Ihrem Geschäft bereits Änderungen, auf die Sie durch solche Überlegungen angehen können.

Boutique macht Modetrend Sommer und Winter

Florenz ist eine berauschende Modestadt. Hier sieht man sehr früh die Modetrends und hier sieht man auch die schönsten italienischen Modeboutiquen. Ein absoluter Trendsetter ist die Boutique Luisa. Jeder modeinteressierte Mensch, der nach Florenz geht wird nicht drum herum kommen, der Modeboutique „Luisa“ einen Besuch abzustatten. Sehr gut hat uns der Slogan gefallen, der in grossen Leuchtbuchstaben angebracht war: SO….HOW DO YOU IMAGINE THE FUTURE.

Modetrend Sommer 2011
Trend ist einmal der 70er New Style sophisticated mit viel camel im Sommer teilweise mit orange kombiniert. Dann gibt es noch den Look klassischen Elementen, die mit sportlichem kombiniert werden wie z.B. Cargo Hose.

Modetrend Winter 2011/2012
Winter von der Messe: Retro Kleider, Boheme Style, viele Pelz Dekorationen, Daunenjacken mit Pelzen. Man sah auch sehr viel Grobstrick, der mit weichen Stoffen kombiniert wurde. Sehr viel klassische Elemente wurden mit sportlichen Elementen kombiniert. Die Pailletten bleiben übrigens. Teilweise werden auch wieder Animal Prints verwendet. Die Farben waren Cognac und senfgelb sowie camel kombiniert mit grau, etwas smargatgrün, wenig blau. In aller Munde und überall zu sehen ist der Vintage Look, Sachen, die wie schon getragen aussehen. Es wird aber auch wieder etwas angezogener gekleidet, d.h. der Blazer ist wieder da und alles andere, was die Schneiderkunst benötigt auch. Es werden keine wackelig eingesetzten Ärmel, sondern perfekte Passform verlangt. Kleider, die auf Figur geschnitten sind, müssen einen guten Schnitt haben und verzeihen nur wenig.

Als Trendfarben haben wir viel beige, camel und rose, cognac und Haselnusstöne gesehen. Als Akzent wurde orange und smaragdgrün eingesetzt. Shirts mit Print. Schleifen Rüschen und Stickereien eher wenige Print’s und wenn dann eher etwas geometrisch. Blazer werden mit sportlichen Cargo Hosen kombiniert und teilweise mit romantischen Seidentops. Viele Shirtvarianten, die mit Seidedetails kombiniert waren. Wir sahen wenig Jeans. Neu waren auch die eher konstruierten Formen, bei denen die Schulterpartie immer schmal gehalten wurde. Erstaunlicherweise sahen wir wenig Florales.

Marken in der Modeboutique Luisa: CLU USA, Antonio Berardi, L’agence, Pucci, Rick Owens (besonders das schöne Leder ist zu erwähnen), Burberry, YSL, Lavin, Sergio Rossi, Jimmy Choo, Casadei, Victor&Rolf, Blamain, Dsquared.
Schmuck: Sevan Bicarkci, Repossi.

Obwohl die Modewelt mehr und mehr online zu sehen ist, ist doch eine Besuch in einer Modeboutique immer etwas besonderes bzw. so sollte eine Modeboutique konzipiert sein. Das Erlebnis, die Stimmung, ein Gespräch, das ist wertvoll. Die Menschen, die die Modeboutique führen haben sich dabei etwas gedacht und der Kunde wird das spüren.